1877 Der Grundstein für die Freiwillige Feuerwehr Kirchwerder Nord wurde beim Bauern Hermann Heitmann gelegt. In dieser Gründungsversammlung wurde er auch gleich als Kommandeur der Wehr gewählt, die Funktion des Stellvertretenen Kommandeur übernahm Heinrich Peters. Die angeschaffte Handdruckspritze wurde auf der Holake am Kirchwerder Hausdeich untergestellt.Die Pferde für die Einsatzfahrten wurden von den Bauern gestellt, die gleichzeitig Mitglied der Feuerwehr waren. Bis zum 25 jährigen Jubiläum, das im Lokal von H. Hüge begangen wurde, wuchs die Wehr auf 30 Mann an, wobei die Anzahl der jährlichen Einsätze 15 nicht überstieg.
16.Juni 1905 Schweres Gewitter über Kirchwerder, die Wohnhäuser von Schlachter Bahn und Kapitän Viezeck brannten nieder. Bei Orkelmann auf der Staatsdomäne Riepenburg brannten drei Scheunen 6 Wehren löschten.
28 April 1913 Die 2. Handdruckspritze wurde angeschafft, ihre Stationierung erfolgte am Hausdeich bei der Kirche.
3.Juli 1914 „Hitscherberger Feuer“, gegen 14 Uhr fing es bei Anna Gladiator zu brennen an. Wegen Wassermangels konnte das Feuer binnen kurzer Zeit auf elf umliegende Häuser übergreifen. Erst nach Achtundzwanzigstündiger Löscharbeiten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.
1919 Nach 42 jähriger Amtszeit legte Hermann Heitmann sein Posten als Kommandeur nieder sein Nachfolger wurde Heinrich Peters. Neuer Stellvertreter Heinrich von Hacht.
2. November 1920 Großfeuer in Zollenspiecker. Im selben Jahr erneuter Führungswechsel. Neuer Wehrführer wurde Heinrich von Hacht, als Stellvertreter wurde Ernst Kleibeler gewählt.
5. September 1925 Anschaffung der Ersten Motorspritze Preis: 3333 Reichsmark.
Am 26. Mai 1927 wurde das 50 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord begangen.
10 November 1928 Einweihung des heute noch genutzten Spritzenhauses am Norderquerweg. Erstellungskosten: 25719 Reichsmark.
2. August 1930 August Kahl löst Wehrführerstellvertreter Ernst Kleibeler ab.
1932 Kommandeur Heinrich von Hacht schied aus, sein Nachfolger wurde August Kahl, dessen Stellvertreter Heinrich Kohpeiß wurde.
1932 Der Fortschritt hält auch in der Feuerwehr Einzug, das erste Löschfahrzeug, ein Gebrauchter Opel, wurde zum Preis von 2750 Reichsmark angeschafft.
7. April 1937 Kommandeur August Kahl schied aus, die Nachfolge trat Nikolaus Michaelsen an.
Nach den Wirren des 2. Weltkrieges schrieb der damalige Schriftführer Hermann Hüge ins Protokoll: Möge der Friede uns lange erhalten bleiben, dann wollen wir gern und Opferbereit den Dienst aufnehmen für die Sicherheit von Gut und Leben wieder aufnehmen.
September 1945 Nikolaus Michaelsen trat wegen erreichen der Altersgrenze in die Altersabteilung über, neuer Wehrführer wurde bis zum Januar 1951 Karl Kähler der dann von August Scheel abgelöst wurde. Sein Stellvertreter wurde Ernst Neustadt der 1953 verstarb und von Walter Scheer beerbt wurde.
18. Mai 1952 75 jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord, das Jubiläum verlief unter großer Anteilnahme der Bevölkerung. Man merkte, es geht wieder bergan. Die beiden verlorenen Weltkriege waren zwar noch nicht vergessen, aber die Menschen waren wieder voller Zuversicht.
1.April 1956 Wehrführerstellvertreter Walter Scheer wurde Bereichsführer der Vierlande, seine Aufgabe in der wehr übernahm Hans von Deyn.
2 Juli 1956 Nach einem schweren Gewitter brannte das Gehöft von Arthur Heitmann am Kirchwerder Hausdeich völlig nieder.
18. Dezember 1958 Wehrführerwechsel in der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord. Hans von Deyn löste August Scheel als Wehrführer ab, und Werner Klüver wurde neuer Vize-Wehrführer.
17. Februar 1962 Ein Orkantief über Island löste eine furchtbare Flutkatastrophe aus, an vielen stellen bricht der Deich, und das Wasser überflutet die Marsch. Wir von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord waren die ganze Nacht damit beschäftigt die ausgespülten Löcher im Deich mit Sandsäcken abzudichten. Erbarmungslos im Ablauf, grausam in der Wirkung und grenzenlos im ausmaß ist diese Hochwasserkatastrophe, von der unsere Stadt, unsere Familien und unsere Freunde betroffen wurden. Wir wollen hoffen das unsere Heimat nicht noch einmal von solch einer Flutkatastrophe heimgesucht wird.
1964 Heinrich Wobbe löste Werner Klüver als Stellvertretenen Wehrführer ab.
1964 - 1966 Wir waren an drei größeren Feuern beteiligt: Schiffswerft Heinrich Grube, Warwisch, Willi Lütten, Kirchwerder Hausdeich und Bäckerei Ohde, Zollenspiecker.
1966 2. Großfahrzeug LF 16 Ts
14. November 1967 Ein mit Leichtbenzin beladener 1000 Tonnen Binnentanker kollidierte mit einer Sandschute und geriet in Brand. Erst nach 4. Stunden war das Feuer unter Kontrolle.
1.Januar 1968 Heinrich Wobbe wird Wehrführer und Walter Hars sein Stellvertreter.
16. März 1969 Ganz Norddeutschland versinkt unter eine Schneedecke, aufgrund dieser Wetterlage musste die Feuerwehr sich im Winterdienst bei vielen Hilfeleistungen bewähren.
23. März 1970 Bereichsführer Walter Scheer tritt aus Altersgründen in die Ehrenabteilung über, sein Amt übernimmt Hermann Stahlbuhk.
13. November 1972 Jahrhundertsturm mit Tod und Verwüstung. In unserem Heimatgebiet tobte ein Unwetter mit Windstärke 12. An diesem Tag fuhren wir 23 Einsätze, wobei der Einsatz bei einem Bauern in Neuengamme uns besonders forderte. Unsere Aufgabe: Retten und Bergen des Vieh aus den Trümmern des Stalltraktes.
28. Dezember 1973 Die über der Remise frei gewordene Wohnung wurde von uns in Eigenhilfe zum Unterrichts und Aufenthaltsraum hergerichtet.
13.Mai 1975 Wir wurden zu einem schwerem Verkehrsunfall am Kirchwerder Landweg gerufen, wobei Drei Personen den Tod fanden. Diesen Einsatz werden wir noch lange in Erinnerung behalten.
12. August 1975 Wald und Heidebrand in Gifhorn und Celle. Mit einem Fahrzeug mit mehreren Ablösungen waren wir an diesem Großeinsatz mit ca. 450 anderen Hamburger Feuerwehrkameraden beteiligt.
3. Januar 1976 Schwerste Sturmflut seit 1962, der Hochwasserstand überschritt die Marke vom Februar 1962 um 75 cm. Unsere Einsatzzeit war von morgens 8.00 Uhr bis Abends 21.00 Uhr.
1972 -1976 Wir beteiligten uns an acht größeren Feuern: 28.5.1972 Otto Denker- Krauel, 26.10.1972 Bauer Doll- Altengamme, 27.6.1973 Erich Harden- Kirchwerder Hausdeich , 10.10.1973 Külper- Curslack – 21.10.1973 H. Albers- Warwisch, 6.12.1974 Bierwagen- Krauel, 31.8.1976 Puttfarcken- Horster Damm und am 23.9.1976 Großfeuer in der Strafvollzugsanstalt Neuengamme, hier brannten drei nebeneinander liegende Fabrikations- und Werkstatthallen.
8. März 1977 Die Wehr Kirchwerder Nord erhielt ein neues LF 16 Ts, diese Fahrzeug war mit einem 800 Liter Wassertank ausgestattet. Noch während der Übergabe durch Branddirektor Puchner, musste sich das Fahrzeug bei einem Feuer am Kirchwerder Landweg bewähren.
14. Mai 1977 100 Jahre FF Kirchwerder Nord, das Jubiläum begann mit einer Kranzniederlegung am Feuerwehrhaus. Anschließend begann der Festumzug der von 18 geladenen Vereinen begleitet wurde führte durch unser Einsatzgebiet und endete am Gasthof Hitscherberg wo um 20.00 Uhr der Festball begann. Am Sonntag wurde das Fest mit einem Tag der Offenen Tür fortgesetzt, großen Anklang fanden hier das Kindervergnügen, Fahrzeugrundfahrten, Feuerwehrausstellung sowie eine Feuerwehreinsatzübung die auf der Holaake stattfand. Der dazugehörige Kommerzabend fand am 18. Mai im Gasthof Seefeld statt. Oberbranddirektor Gebbardt, Landesbereichsführer Glawe, Bereichsführer Stahlbuhk, sowie zahlreiche Abordnungen und befreundete Vereine nahmen hieran teil.
11.August 1977 Schwerer Verkehrsunfall Kirchwerder Landweg Ecke Kirchwerder Hausdeich. 2 Fußgänger wurden von einem Motorradfahrer angefahren, alle drei Beteiligten kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.
23.Dezember 1977 Nach langer schwerer Krankheit verstarb unser Wehrführervertreter Walter Hars.
25.Januar 1978 Im Kirchwerder Landweg war ein BMW unter einen Tanklaster gefahren wir retteten den Fahrer und übergaben ihn an R.T.W.
4.April 1978 Gerhard König wurde neuer Wehrführerstellvertreter.
15. Juli 1978 Im Alter von 58 Jahren verstarb unser aktiver Kamerad Karl von Deyn.
14. Oktober 1978 Feuer am Ochsenwerder Norderdeich der Hintere Teil des 18 + 35 m großen Bauerhauses war ausgebrannt. 120 Schweine fanden den Tod.
30. Dezember 1978 Das alte Jahr nahm einen Winterlichen Abschied. Ein Schneesturm der Stärke 11 türmte den Schnee zum Teil Meterhoch auf, so das der Verkehr zum erliegen kam. Wir waren den ganzen Tag damit beschäftigt, Fahrzeuge aus dem Schnee zu Bergen.
4. Januar 1979 Aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse war ein Tankfahrzeug im Fersenweg von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Trotz angerückter Berufsfeuerwehr mit Kran mussten erst 17000 Liter Heizöl umgepumpt werden bevor der Lkw geborgen wurde.
15. Februar 1979 Erneut schwere Schneefälle in unserem Heimatgebiet mit ähnlichen Verhältnissen wie beim letzten Jahreswechsel.
13.Juni 1979 Einführung der Erstversorgung in den Gebieten der Vier- und Marschlande in denen die Anfahrtszeit des Rettungswagens mehr als 10 Minuten betragen kann. Darunter fällt auch das Einsatzgebiet der FF Kirchwerder Nord.
1979 Wir fuhren insgesamt 29 Einsätze davon 7 Feuer, 10 Hilfeleistungen und 12 Erstversorgungen.
26. Januar 1980 Neuaufnahme von Heino Schmidt und Günter Heitmann.
1980 Gerhard König übernahm im März die Wehrführung von Heinrich Wobbe, der aus Altersgründen ausschied. Gleichzeitig rückte Karl Heinz Hitscher als Wehrführervertreter nach.
7. Juni 1980 Wir nahmen an dem Deutschen Feuerwehrtag in Hannover teil.
13. Juni 1980 Die 2 Jährige Maren W. war in die Gose Elbe gestürzt. Der in der Nachbarschaft wohnende Gerhard König rettete das kleine Mädchen und begann sofort mit der Reanimation. Am Einsatzort angekommen lösten wir unseren Kameraden ab und mit Unterstützung des Rettungshubschraubers gelang es das Mädchen mit selbstständigen Kreislauf ins Kinderkrankenhaus Rothenburgsort zu Fliegen.
11. Februar 1981 4.42 Uhr Feuer am Kirchwerder Hausdeich 220. Das mit Reet gedeckte Haus unseres Kameraden Werner H. brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Wehren Kirchwerder Süd, Krauel sowie die Berufsfeuerwehr Bergedorf unterstützten uns bis in den Morgen bei den Löscharbeiten.
16. Mai 1981 Feuer Hower Brack 39. Dort brannte vermutlich durch Brandstiftung ein Reetdachhaus. Gemeinsam mit Kirchwerder Süd, und den Berufswehren aus Billstedt und Bergedorf konnte lediglich ein übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindert werden. Das Reetdachhaus brannte nieder.
23. August Ausrichtung des Schlauchbootwettkampfes um den BZ Wanderpokal. Bei Volksfeststimmung vor ca. 1000 Zuschauern, zeigten 17 Mannschaften aus den Vier- und Marschlanden sowie aus Bergedorf ihr können. Die Veranstaltung wurde für unsere Wehr ein großer Erfolg, somit wurden alle Kameraden für die Mühe und aufgebrachte Zeit bei der Vorbereitung und Ausführung belohnt.
17.Oktober 1981 Vom Katastrophenschutzzentrum wurde uns ein Krankentransportwagen zugeteilt.
17. Juli 1982 25 Jähriges Dienstjubiläum unseres Kameraden Hermann Albers.
15. August 1982 Schlauchbootwettkampf auf der Holaake. Die Mannschaft von „Trainer“ Erich Timmann gewann zum 3. male und sicherte sich den begehrten Wanderpokal.
4. Dezember 1982 Feuer Curslacker Deich 145. Im Gartenbaubetrieb von Ferdinand H. befand sich ein mit Holzspänen gefülltes Metallsilo, wo seit dem Vorabend ein Brand schwellte. Wir wurden zur Ablösung gerufen. Der Einsatz endete mit einem zünftigen Frühstück im Feuerwehrhaus.
22.Juli 1983 17.22 Uhr Papagei im Baum gegenüber dem FF Haus so die Meldung der Einsatzzentrale. Schmunzelnd versuchten wir das Tier einzufangen aber unsere Mühe war vergebens. Die abschließende Rückmeldung des Gruppenführers Günter Meyer lautete: “ Papagei mit unbekannten Ziel entflogen“.
14. August 1983 3. Austragung des Schlauchbootwettkampfes auf der Holaake. Eine bunte Zuschauerkulisse von ca. 1500 Personen hatte sich am Holaaker Brack eingefunden. Der Schlauchbootwettkampf war inzwischen zu einem Kulturellen Höhepunkt geworden. Neben dem Wettkampf kamen bei den Zuschauern auch die Juxeinlagen von H.W. Hars, den Brüdern Lütten und Peters gut an und sorgten für Lachstürme bei den Zuschauern.
22. Oktober 1983 An dieser Stelle sei auf das alljährliche Treffen unserer Kameraden der Ehrenabteilungen des Bereichs Vierlande im Gasthof Klemmer hingewiesen. Der 94 Jährige Hermann von Hacht aus unserer Ehrenabteilung wurde als Hamburgs Ältester Feuerwehrmann begrüßt.
1984 Feuer in der Neujahrsnacht am Warwischer Hinterdeich 24. Vermutlich durch nachglühende Feuerwerkskörper geriet das Reetdachhaus in Brand, und brannte trotz massiven Einsatzes der Wehren Hohendeich, Neudorf, Kraul, Kirchwerder Süd, Kirchwerder Nord, Warwisch, Fünfhausen und der Berufswehr Bergedorf nieder.
30. Mai 1984 25 Jähriges Dienstjubiläum der Kameraden K.- H. Hitscher, E. Timmann und G. Meyer. Gefeiert wurde im frisch Renovierten und mit viel Liebe hergerichteten Aufenthaltsraum im Feuerwehrhaus.
18.Dezember 1984 Wir erhielten ein neuen Magirus LF 16 TS mit Vorbaupumpe.
3. März 1985 Zum ersten mal richtete die Wehr Kirchwerder Nord eine Übungs- und Ausbildungsfahrt für die Bereiche Vierlande, Marschlande und Bergedorf sowie Gastwehren aus dem Hamburger Umland aus.
12. März 1985 An diesem Tag wurde uns ein Neues Löschfahrzeug vom Typ LF 16 TS-Hansa übergeben.
12. Juni 1985 25 Jähriges Dienstjubiläum unseres Kameraden H.J. Heitmann.
25. März 1986 Wir bekamen ein neues Bund LF 16 TS der Marke Mercedes.
24. September 1986 Unser Kamerad Gerhard Wöbb feierte sein 25 Jähriges Dienstjubiläum.
1. April 1987 Neuaufnahme von Carsten Timmann.
24. Mai 1987 Aufgrund der im Januar 1986 beschlossenen Reserve Regelung konnten wir W. Neustadt, Heiner Meyns, und Bernd Hüge neu aufnehmen.
6. Oktober 1987 Feuer Neuengammer Hausdeich 57 auf dem Hof von Adolf P. brannten zwei große Fachwerkscheunen in voller Ausdehnung. Der Funkenflug war so stark, das selbst 300 Meter entfernt stehende Gebäude von der Feuerwehr geschützt werden mussten. Die Fachwerkscheunen waren trotzt massiver Brandbekämpfung der Vierländer Wehren nicht zu retten.
24.Juni 1988 Wir erhalten unser 4. Fahrzeug ein Rüstwagen der Kategorie 1. Mit diesem Fahrzeug können wir die Aufgaben der Technischen Hilfeleistung umfangreicher bewältigen.
30. Juni 1988 Ein Unwetter mit Taubeneigroßen Hagelstücken sucht die Vier- und Marschlande Heim. In unserem Löschbezirk verlief das Unwetter "glimpflich " ,wir mussten lediglich bei Kamerad Ulbricht einen Keller lenzen.
3.Oktober 1988 Wolfgang Römmer wird von der FF Bille in die Wehr Kirchwerder Nord übernommen.
23. November 1988 Feuer am Kirchwerder Hausdeich 232. Die Außendeichs gelegene Halle brannte lichterloh. In dem 600 m² großen Gebäude lagerten etwa 80 Tonnen Altkleider. Die Freiwilligen Wehren von Kirchwerder Süd, Krauel, Warwisch, Fünfhausen sowie die Züge Billstedt und Bergedorf unterstützten uns bei den Löscharbeiten. Die Freiwillige Feuerwehr Neuengamme schützte die weich gedeckten Häuser am Neuengammer Hinterdeich. Zum ablöschen aller Brandnester wurden die Kleiderballen mit Baggern, Schaufelladern und dem Traktor von G. Odemann aus der Halle gefahren. Die Löscharbeiten dauerten ca.12 Stunden.
24. April 1989 Neuaufnahme unseres Kameraden Mathias Peters.
21.August 1989 Feuer Kirchwerder Hausdeich 168. Beim einfahren von Strohballen hatten sich diese auf dem Anhänger von Gustav P. entzündet. Geistesgegenwärtig zog er den Anhänger auf das freie Feld und kuppelte diesen ab. Somit brauchten wir nur die umliegenden Gebäude zu schützen und löschten den Brand mit 2 B- Rohren. Erstmalig wurden alle drei Löschfahrzeuge gleichzeitig eingesetzt.
24. September 1989 Aus Anlass des 112. Geburtstages von Kirchwerder Nord veranstalteten wir einen Tag der offenen Tür um unseren Mitbürgern einen Einblick in Einsatzgeschehen und FF- Haus zu geben. Nicht nur der Ernst des Einsatzgeschehen wurde gezeigt, auch in lustigen Spielen bei denen die Feuerwehr und ihr Gerät im Mittelpunkt standen gab es für die Kinder Preise zu gewinnen. Mit Bier, Wurst, Kaffee und Kuchen stärkten sich die zahlreichen Besucher. Der Norderquerweg war für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
26. Februar 1990 Sturm über Westeuropa. Mit Windgeschwindigkeiten von 150 K/mh fegte der Orkan über Hamburg hinweg. Wir fuhren an diesem Tage 16 Einsätze. Zum Beispiel: Bäume fällen, Dächer sichern, Herabhängende Freileitungen sichern, Straßen räumen usw..
26. April 1990 Wir wurden zum Kirchwerder Elbdeich 156 gerufen, um die FF Kirchwerder Süd zu unterstützen. Hier brannte ein reetgedecktes Bauernhaus und wir übernahmen die Wasserversorgung aus der Elbe. Mit vereinten Kräften konnte das Haus bereits zum 2.male vor den Flammen gerettet werden.
7. Mai 1990 Bei der Heutigen Versammlung wurden Thomas Matthes und Mario Busch neu aufgenommen, sowie Hansjörg Knoblauch von der FF Hohendeich übernommen.
25.Dezember 1990 Im Hause Heinrich Osterath Straße 185 brannte ein Zimmer völlig aus. Wir löschten mit 2 C- Rohren über einen Innenangriff mit schweren Atemschutz.
9. Juni 1991 15.28 Uhr Feuer im Noderquerweg 38. Aus ungeklärte Ursache war im Feld ein ca. 150 m² großer Schuppen in dem Holz, Reetmatten sowie kleinere Landmaschinen lagerten in brand geraten. Die schwarzen Rauchschwaden waren Kilometerweit zu sehen. Mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Bergedorf und der FF Kirchwerder Süd löschten wir mit 1 B und 3 C- Rohren. Leider brannte der Schuppen nieder und auch ein benachbartes Gewächshaus wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
2. Oktober 1991 Neuaufnahme von Tobias Witte in die FF Kirchwerder Nord.
19. Dezember 1991 Dachstuhlbrand im Astra Eck. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr Bergedorf bekämpften wir das Feuer mit einem B und einem C- Rohr.
20. Juli 1999 Unser Magirus Löschfahrzeug wurde zu Schulungszwecken an die Landesfeuerwehrschule abgegeben.
27.Juli 1992 Neuaufnahme von Thorsten Janssen und Olaf Garbers.
15. Januar 1994 Im Rahmen unser alljährlichen Objektbesichtigung ließen wir uns die neue Feuerwache Bergedorf zeigen.
1. Februar 1994 Einführung der „ Stillen Alarmierung“ über Digitalen Meldeempfänger (DME).
19. März 1994 Sturmeinsatz am Kirchwerder Hausdeich 224. Der Dachstuhl der Stallung drohte einzustürzen. Mit vereinten Kräften der Wehren Warwisch, Zug 26 ein Rüstwagen der wache 32 und dem Zimmerermeister W. Pietsch wurde der schaden behoben.
24. April 1994 Neuaufnahme von Andre Klingwort und Fabian Elze.
23. August 1994 Großalarm für die Vierländer Wehren. Am Neuengammer Hausdeich bei Heinz W. brannte die ca. 800 m² große Scheune mit mehr als 1000 Strohballen, 300 Tonnen Weizen und mehreren Landwirtschaftlichen Geräten. Wir wurden zur Ablösung eingesetzt. Das gesamte Stroh musste zum Ablöschen aus der Halle gefahren werden. Einsatzzeit. 23.54- Uhr 4.04 Uhr.
18. April 1995 Albert Neustadt und Werner Hüge feierten im Lokal von Christa Koch ihr 40 Jähriges Dienstjubiläum. Aus diesem Anlass erhielten sie von der Freien Hansestadt Hamburg die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold.
26. Januar 1996 Bei der Generalversammlung wurden Tobias Elze und Alexander Odemann in die Wehr Kirchwerder Nord aufgenommen.
31. Januar 1996 Wehrführerstellvertreter Karl Heinz Hitscher wechselt nach erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung über, sein Amt übernimmt Hermann Klingwort.
25. März 1996 Werner Hüge wird vom Wehrführer Gerhard König nach erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung überstellt.
2. August 1996 Egon Albers feierte im Kreise aller Kameraden sein 40. Dienstjubiläum.
19 August 1996 Albert Neustadt wird aus dem Aktiven Dienst der Feuerwehr verabschiedet.
25 August 1996 Die ersten HEW Cyclassics führen durch unseren Löschbezirk. Wir übernahmen die Straßensperrungen und versorgten die gestürzten Radfahrer.
26 November 1996 Hilfeleistungseinsatz im Neuengammer Hinterdeich. Auf der Eisglatten Straße war ein Tankzug ins rutschen gekommen und drohte in einen Graben zu stürzen. Glücklicherweise konnte die Ladung von ca. 24000 Liter leichtem Heizöl in den Lagertank eines benachbarten Gärtners umgepumpt werden. Zug26 mit Unterstützung der Firma Schröder sicherten den Tankzug. Wir haben mit den Traktoren von H. Wulff und G. Odemann den Tankzug wieder auf die Straße gezogen.
9 März 1997 Ausrichtung der Übungs- und Ausbildungsfahrt der Vier und Marschlande sowie Bergedorf. An 25 Stationen zwischen Krauel und Tatenberg mussten eben so viele Wehren aus den Bereichen Vierlande, Marschlande, Bergedorf sowie Gastwehren aus der näheren Umgebung ihr können und wissen aus allen Aufgabenbereichen des Feuerwehrdienstes unter Beweiß stellen. Für die Siegerehrung stellte unsere Gönner u7nd Freund Bernhard Lütten sein Firmengelände zur Verfügung. Den 1. Platz belegte die Staffel der FF Neudorf.
12. April 1997 Verabschiedung von Egon Albers und Heinz Janßen aus dem aktiven Feuerwehrdienst verbunden mit der Übernahme in die Ehrenabteilung.
19. April 1997 Feuer im Norderquerweg 166. Der Dachstuhl des Einfamilienhauses brannte in voller Ausdehnung. Mit 3-C und 1 B-Rohr wurden die Flammen unter Atemschutz und mit Unterstützung den Zügen 25 und 26 bekämpft. Es entstand erheblicher Sachschaden durch Feuer und Löschwasser.
26. Mai 1997 Neuaufnahme von Torben Klingwort.
8. Juli 1997 Einsatz Fersenweg 87. Ein mit Recyclingglas beladener LKW war von der Straße auf den unbefestigten Rand der Straße gekommen und eingesunken. Aufgrund des hohen Gewichtes konnten wir lediglich die Container gegen Kippen sichern um dann den Feuerwehrkran anfordern. Mit dessen Hilfe gelang es schließlich das Fahrzeug zu Bergen.
18 Juli 1997 Hermann Albers erhält die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold anlässlich seines 40 Jährigen Dienstjubiläums. 18 Juli 1998. Heute richtete unsere Wehr eine Bereichsübung auf dem Gelände des Reiterhofes Puttfarcken aus. Die Feuerwehren aus Krauel und Kirchwerder Süd mussten nach einer simulierten Explosion in einer Werkstatt zahlreiche Personen Retten, Versorgen und Abtransportieren sowie Löschwasser über lange Wegstrecken herbei schaffen. Nach erfolgter Manöverkritik durch unsere Wehreignen Schiedsrichter saßen wir noch ein paar Stunden Kameradschaftlich zusammen im Feuerwehrhaus.
19. September 1998 Übernahme von Egon Albers und Erich Timmann in die Ehrenabteilung.
6. Januar 1999 Die FF Kirchwerder Nord erhält ein neues LF 16/12 von Man/Ziegler, welches das 20 Jahre alte LF Hansa ablöst. Neben der Feuerwehrtechnischen Beladung verfügt dieses Fahrzeug außerdem über einen Stromerzeuger. Schere/Spreitzer und Hebekissen.
31. Januar 1999 Aufnahme von Nils Heitmann und, sowie Übernahme von Mathias Stubbe aus der FF Allermöhe.
4. Juni 1999 40 .Dienstjubiläum von Günter Meyer. Als Anerkennung von 40 Jahren Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurde ihm die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold verliehen.
11. November 1999 Feuer Norderquerweg 94 so die Meldung der EZ. Bei August K. brannte ein Schuppen von ca. 30 mal 15m. Durch die eingelagerten brennbaren Materialien hatte sich das Feuer sehr schnell ausgebreitet und wurde mit 2 B und 7 C-Rohren bekämpft. Die FF Warwisch wurde zur Ausleuchtung der Einsatzstelle Nachalarmiert. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis in den späten Abend hinein.
28. Januar 2000 Neuaufnahme von Sven Reymers und Hauke Harden.
28. April.2000 Heute feierte unser Kamerad Helmut Schmidt sein 40 Jähriges Dienstjubiläum.
8. August 2000 Führungswechsel in der Wehr Kirchwerder Nord. Nach 20 Jahren Wehrführung und erreichen der Altersgrenze, gab Gerhard König das Kommando an Hermann Klingwort ab. Neuer Stellvertreter wurde Heiner Meyns.
02. Oktober 2000 Verabschiedung von Gerhard Wöbb aus dem Aktiven Dienst in die Ehrenabteilung.
26. Januar 2001 Neuaufnahme von Lars Reymers und Mathias Schween in die Wehr. Übernahme von Heino Schmidt in die Ehrenabteilung.
16. Juni 2001 Verabschiedung von Hans Gerd Schröder in die Ehrenabteilung.
03. März 2002 Ausrichtung der Übungs- und Ausbildungsfahrt Vier- und Marschlande und Bergedorf. Sieger wurde die FF Altengamme.
22. Juli 2002 Neuaufnahme Kai Haugg.
01. – 04. August 2002 125-jähriges Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord.
24. August 2002 Deichverteidigung bei der Hochwasserkatastrophe am Amt Neuhaus.
01. Februar 2003 Übernahme von Werner Ulbricht in die Ehrenabteilung.
21. März 2003 Einsatz im zweiten Fersenweg bei Günter H., dort brannte das Haus der Familie und konnte trotz zweistündiger Löscharbeiten der Wehren Nord, Krauel und BF Bergedorf nicht gerettet werden.
03. August 2003 Sieg der Wettkampfgruppe beim Schlauchbootwettkampf in Neudorf, nach 20 Jahren wurde der Wanderpokal wieder nach Kirchwerder Nord geholt.
24. Mai 2004 Neuaufnahme von Sven Schümann und Maik Tesch.
16. – 18. Juli 2004 Aufbau des Parcours für den Schlauchbootwettkampf auf dem Brack „Holaake“
26. Juli 2004 Einweisung der Mannschaften für den Paddelwettkampf
31. Juli 2004 Am heutigen Nachmittag ging ein Hagelschauer über unserem Heimatgebiet nieder, das große Schäden an vielen Gewächshäusern hinterließ. An den beiden darauffolgenden Tagen halfen fast alle 87 Freiwilligen Feuerwehren, die Gewächshäuser von zertrümmerten Glasscheiben zu befreien.
15. August 2004 Paddelwettkampf an der „Holaake“ hier siegte die FF Kirchwerder Nord, die auch im nächsten Jahr den Wettkampf ausrichtet.
28. Januar 2005 Neuaufnahme von Heiko Harden.
15. April 2005 25-jähriges Dienstjubiläum Günter Heitmann.
14. August 2005 Schlauchbootwettkampf an der „Holaake“ hier siegte erneut die FF Kirchwerder Nord.
23. Dezember 2005 25-jähriges Dienstjubiläum Hans Jörg Knoblauch.
18. Juni 2006 Neuaufnahme von Andre Voß, Hendrik Neben und Sascha Groth.
09. August 2006 Wiederwahl des Wehrführers Hermann Klingwort und des Vertreters Heiner Meyns.
13. August 2006 Ausrichtung des Paddelwettkampfs an der „Holaake“ hier siegte die FF Hohendeich.
02. März 2007 25-jähriges Dienstjubiläum Wolfgang Römmer.
21. Mai 2007 Neuaufnahme von Timo Grabsch, Rainer Schümann und Patrick Römmer.
01. Juni 2007 40-jähriges Dienstjubiläum von Günter Reymers und Georg Odemann.
07. Oktober 2007 Vereidigung der Kameraden Lars Reymers, Alexander Hars, Kai Haugg, Heiko Harden, Andre Voß, Hendrik Neben und Sven Schümann.
25. Januar 2008 Wahl von Olaf Garbers in die Ehrenabteilung.
03. März 2008 Übernahme von Günter Reymers und Hans Riecken in die Ehrenabteilung.
20. April 2008 Übungs- und Ausbildungsfahrt, Sieger bei den auswärtigen Wehren FF Geesthacht. Im Bereich Vier- und Marschlande siegte die FF Krauel
01. Mai 2008 40-jähriges Dienstjubiläum Dieter Timmann.
26. Mai 2008 Übernahme von Jan Riecken aus der FF Öjendorf.
06. Oktober 2008 Wahl des Wehrführers Heiner Meyns.
24. November 2008 Wahl des Wehrführervertreters Hans Jörg Knoblauch.
09. Januar 2009 40-jähriges Dienstjubiläum Hermann Klingwort.
All diese Aufgaben konnten in den vergangenen Jahren nur bewältigt werden, weil sich stets Freiwillige bereitfanden, diesen uneigennützigen Dienst zu übernehmen. Sie ließen bei schweren Einsätzen oder Katastrophen ihre Familien und ihr Haus allein, um in Not geratenen Menschen zu helfen. Möge es stets weiter Freiwillige geben, die diese Aufgaben übernehmen, zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger.
1877, der Grundstein für die Freiwillige Feuerwehr Kirchwerder Nord wurde beim Bauern Hermann Heitmann gelegt. In dieser Gründungsversammlung wurde er auch gleich als Kommandeur der Wehr gewählt, die Funktion des Stellvertretenen übernahm Heinrich Peters
Bis zum 25 jährigen Jubiläum das im Lokal von H. Hüge begangen wurde, wuchs die Wehr auf 30 Mann an, wobei die Anzahl der jährlichen Einsätze 15 nicht überstieg.
16.Juni 1905 schweres Gewitter über Kirchwerder, die Wohnhäuser von Schlachter Bahn und Kapitän Viezeck brannten nieder.
Bei Orkelmann auf der Staatsdomäne Riepenburg brannten drei Scheunen 6 Wehren löschten.
Am 28 April 1913 wurde die 2. Handdruckspritze angeschafft ihre Stationierung erfolgte am Hausdeich bei der Kirche.
3.Juli 1914 „Hitscherberger Feuer“ gegen 14 Uhr fing es bei Anna Gladiator zu brennen an. Wegen Wassermangels konnte das Feuer binnen kurzer Zeit auf elf umliegende Häuser übergreifen. Erst nach Achtundzwanzigstündiger Löscharbeiten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.
1919 nach 42 jähriger Amtszeit legte Hermann Heitmann sein Posten als Kommandeur nieder sein Nachfolger wurde Heinrich Peters. - Neuer Stellvertreter Heinrich von Hacht.
2. November 1920 Großfeuer in Zollenspiecker.
Im selben Jahr erneuter Führungswechsel neuer Wehrführer wurde Heinrich von Hacht als Stellvertreter wurde Ernst Kleibeler gewählt.
5. September 1925 Anschaffung der Ersten Motorspritze Preis: 3333 Reichsmark.
Am 26. Mai 1927 wurde das 50 jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord begangen.
10 November 1928 Einweihung des heute noch genutzten Spritzenhauses am Norderquerweg. Erstellungskosten 25719 Reichsmark.
2. August 1930 August Kahl löst Wehrführerstellvertreter Ernst Kleibeler ab.
1932 Kommandeur Heinrich von Hacht schied aus, sein Nachfolger wurde August Kahl, dessen Stellvertreter Heinrich Kohpeiß.
1932 Der fortschritt hält auch in der Feuerwehr Einzug das erste Löschfahrzeug ein Gebrauchter Opel wurde zum Preis von 2750 Reichsmark angeschafft.
7. April 1937 Kommandeur August Kahl schied aus, die Nachfolge trat Nikolaus Michaelsen an.
Nach den Wirren des 2. Weltkrieges schrieb der damalige Schriftführer Hermann Hüge ins Protokoll: Möge der Friede uns lange erhalten bleiben dann wollen wir gern und Opferbereit den Dienst aufnehmen für die Sicherheit von Gut und Leben wieder aufnehmen.
September 1945 Nikolaus Michaelsen trat wegen erreichen der Altersgrenze in die Altersabteilung über, neuer Wehrführer wurde bis zum Januar 1951 Karl Kähler der dann von August Scheel abgelöst wurde. Sein Stellvertreter wurde Ernst Neustadt der 1953 verstarb und von Walter Scheer beerbt wurde.
18. Mai 1952 75 jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord, das Jubiläum verlief unter großer Anteilnahme der Bevölkerung. Man merkte: Es geht wieder bergan. Die beiden verlorenen Weltkriege waren zwar noch nicht vergessen, aber die Menschen waren wieder voller Zuversicht.
1.April 1956 Wehrführerstellvertreter Walter Scheer wurde Bereichsführer der Vierlande, seine Aufgabe in der wehr übernahm Hans von Deyn.
2 Juli 1956 Nach einem schweren Gewitter brannte das Gehöft von Arthur Heitmann am Kirchwerder Hausdeich völlig nieder.
18. Dezember 1958 Wehrführerwechsel in der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord.
Hans von Deyn löste August Scheel als Wehrführer ab, und Werner Klüver wurde neuer Vize-Wehrführer.
17. Februar 1962 Ein Orkantief über Island löste eine furchtbare Flutkatastrophe aus, an vielen stellen bricht der Deich, und das Wasser überflutet die Marsch.
Wir von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchwerder Nord waren die ganze Nacht damit beschäftigt die ausgespülten Löcher im Deich mit Sandsäcken abzudichten.
Erbarmungslos im Ablauf, grausam in der Wirkung und grenzenlos im ausmaß ist diese Hochwasserkatastrophe , von der unsere Stadt, unsere Familien und unsere Freunde betroffen wurden. Wir wollen hoffen das unsere Heimat nicht noch einmal von solch einer Flutkatastrophe heimgesucht wird.
1964 löste Heinrich Wobbe, Werner Klüver als Stellvertretenen Wehrführer ab.
Bis 1966 waren wir an drei größeren Feuern beteiligt: Schiffswerft Heinrich Grube, Warwisch, Willi Lütten, Kirchwerder Hausdeich und Bäckerei Ohde, Zollenspiecker.
2. Großfahrzeug LF 16 Ts?
Am 14. November 1967 ein mit Leichtbenzin beladener 1000 Tonnen Binnentanker kollidierte mit einer Sandschute und geriet in Brand. Erst nach 4. Stunden war das Feuer unter Kontrolle.
1.Januar 1968, Heinrich Wobbe wird Wehrführer und Walter Hars sein Stellvertreter.
16. März 1969 Ganz Norddeutschland versinkt unter eine Schneedecke, aufgrund dieser Wetterlage musste die Feuerwehr sich im Winterdienst bei vielen Hilfeleistungen bewähren.
23. März 1970 Bereichsführer Walter Scheer tritt aus Altersgründen in die Ehrenabteilung über, sein Amt übernimmt Hermann Stahlbuhk.
13. November 1972 Jahrhundertsturm mit Tod und Verwüstung. In unserem Heimatgebiet tobte ein Unwetter mit Windstärke 12. An diesem Tag fuhren wir 23 Einsätze, wobei der Einsatz bei einem Bauern in Neuengamme uns besonders forderte. Unsere Aufgabe: Retten und Bergen des Vieh aus den Trümmern des Stalltraktes.
28. Dezember 1973 Die über der Remise frei gewordene Wohnung wurde von uns in Eigenhilfe zum Unterrichts und Aufenthaltsraum hergerichtet.
13.Mai 1975 wurden wir zu einem schwerem Verkehrsunfall am Kirchwerder Landweg gerufen, wobei Drei Personen den Tod fanden. Diesen Einsatz werden wir noch lange in Erinnerung behalten.
12. August 1975 Wald und Heidebrand in Gifhorn und Celle. Mit einem Fahrzeug mit mehreren Ablösungen waren wir an diesem Großeinsatz mit ca. 450 anderen Hamburger Feuerwehrkameraden beteiligt.
3. Januar 1976 Schwerste Sturmflut seit 1962, der Hochwasserstand überschritt die Marke vom Februar 1962 um 75 cm. Unsere Einsatzzeit war von morgens 8.00 Uhr bis Abends 21.00 Uhr.
In der Zeit von 1972 bis 1976 beteiligten wir uns an acht größeren Feuern:
28.5.1972 Otto Denker- Krauel, 26.10.1972 Bauer Doll- Altengamme, 27.6.1973 Erich Harden- Kirchwerder Hausdeich , 10.10.1973 Külper- Curslack – 21.10.1973 H. Albers- Warwisch, 6.12.1974 Bierwagen- Krauel, 31.8.1976 Puttfarcken- Horster Damm und am 23.9.1976 Großfeuer in der Strafvollzugsanstalt Neuengamme, hier brannten drei nebeneinander liegende Fabrikations- und Werkstatthallen.
8. März 1977 Die Wehr Kirchwerder Nord erhielt ein neues LF 16 Ts, diese Fahrzeug war mit einem 800 Liter Wassertank ausgestattet. Noch während der Übergabe durch Branddirektor Puchner, musste sich das Fahrzeug bei einem Feuer am Kirchwerder Landweg bewähren.
14. Mai 1977 100 Jahre FF Kirchwerder Nord, das Jubiläum begann mit einer Kranzniederlegung am Feuerwehrhaus. Anschließend begann der Festumzug der von 18 geladenen Vereinen begleitet wurde führte durch unser Einsatzgebiet und endete am Gasthof Hitscherberg wo um 20.00 Uhr der Festball begann.
Am Sonntag wurde das Fest mit einem Tag der Offenen Tür fortgesetzt, großen Anklang fanden hier das Kindervergnügen, Fahrzeugrundfahrten, Feuerwehrausstellung sowie eine Feuerwehreinsatzübung die auf der Holaake stattfand.
Der dazugehörige Kommerzabend fand am 18. Mai im Gasthof Seefeld statt. Oberbranddirektor Gebbardt, Landesbereichsführer Glawe, Bereichsführer Stahlbuhk, sowie zahlreiche Abordnungen und befreundete Vereine nahmen hieran teil.
11.August 1977 Schwerer Verkehrsunfall Kirchwerder Landweg Ecke Kirchwerder Hausdeich. 2 Fußgänger wurden von einem Motorradfahrer angefahren, alle drei Beteiligten kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.
23.Dezember 1977 nach langer schwerer Krankheit verstarb unser Wehrführervertreter Walter Hars.
25.Januar 1978 Im Kirchwerder Landweg war ein BMW unter einen Tanklaster gefahren wir retteten den Fahrer und übergaben ihn an R.T.W.
4.April 1978 G. König wurde neuer Wehrführerstellvertreter.
15. Juli 1978 im Alter von 58 Jahren verstarb unser aktiver Kamerad Karl von Deyn.
14. Oktober 1978 Feuer am Ochsenwerder Norderdeich der Hintere Teil des 18 + 35 m großen Bauerhauses war ausgebrannt. 120 Schweine fanden den Tod.
30. Dezember 1978 Das alte Jahr nahm einen Winterlichen Abschied. Ein Schneesturm der Stärke 11 türmte den Schnee zum Teil Meterhoch auf, so das der Verkehr zum erliegen kam. Wir waren den ganzen Tag damit beschäftigt, Fahrzeuge aus dem Schnee zu Bergen.
4. Januar 1979 Aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse war ein Tankfahrzeug im Fersenweg von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gerutscht. Trotz angerückter Berufsfeuerwehr mit Kran mussten erst 17000 Liter Heizöl umgepumpt werden bevor der Lkw geborgen wurde.
15. Februar 1979 Erneut schwere Schneefälle in unserem Heimatgebiet mit ähnlichen Verhältnissen wie beim letzten Jahreswechsel.
13.Juni 1979. Einführung der Erstversorgung in den Gebieten der Vier- und Marschlande in denen die Anfahrtszeit des Rettungswagens mehr als 10 Minuten betragen kann. Darunter fällt auch das Einsatzgebiet der FF Kirchwerder Nord.
Im Jahre 1979 fuhren wir insgesamt 29 Einsätze davon 7 Feuer, 10 Hilfeleistungen und 12 Erstversorgungen.
26. Januar 1980 Neuaufnahme von Heino Schmidt und Günter Heitmann.
Im März 1980 übernahm Gerhard König die Wehrführung von Heinrich Wobbe der aus Altersgründen ausschied. Gleichzeitig rückte Karl Heinz Hitscher als Wehrführervertreter nach.
7. Juni 1980 Wir nahmen an dem Deutschen Feuerwehrtag in Hannover teil.
13. Juni 1980 Die 2 Jährige Maren W. war in die Gose Elbe gestürzt. Der in der Nachbarschaft wohnende Gerhard König rettete das kleine Mädchen und begann sofort mit der Reanimation. Am Einsatzort angekommen lösten wir unseren Kameraden ab und mit Unterstützung des Rettungshubschraubers gelang es das Mädchen mit selbstständigen Kreislauf ins Kinderkrankenhaus Rothenburgsort zu Fliegen.
11. Februar 1981. 4.42 Uhr Feuer am Kirchwerder Hausdeich 220. Das mit Reet gedeckte Haus unseres Kameraden Werner H. brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Wehren Kirchwerder Süd, Krauel sowie die Berufsfeuerwehr Bergedorf unterstützten uns bis in den Morgen bei den Löscharbeiten.
16. Mai 1981 Feuer Hower Brack 39. Dort brannte vermutlich durch Brandstiftung ein Reetdachhaus. Gemeinsam mit Kirchwerder Süd, und den Berufswehren aus Billstedt und Bergedorf konnte lediglich ein übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindert werden. Das Reetdachhaus brannte nieder.
23. August . Ausrichtung des Schlauchbootwettkampfes um den BZ Wanderpokal.
Bei Volksfeststimmung vor ca. 1000 Zuschauern, zeigten 17 Mannschaften aus den Vier- und Marschlanden sowie aus Bergedorf ihr können. Die Veranstaltung wurde für unsere Wehr ein großer Erfolg, somit wurden alle Kameraden für die Mühe und aufgebrachte Zeit bei der Vorbereitung und Ausführung belohnt.
17.Oktober 1981 Vom Katastrophenschutzzentrum wurde uns ein Krankentransportwagen zugeteilt.
17. Juli 1982 25 Jähriges Dienstjubiläum unseres Kameraden Hermann Albers.
15. August 1982 Schlauchbootwettkampf auf der Holaake. Die Mannschaft von „Trainer“ Erich Timmann gewann zum 3. male und sicherte sich den begehrten Wanderpokal.
4. Dezember 1982 Feuer Curslacker Deich 145. Im Gartenbaubetrieb von Ferdinand H. befand sich ein mit Holzspänen gefülltes Metallsilo, wo seit dem Vorabend ein Brand schwellte. Wir wurden zur Ablösung gerufen. Der Einsatz endete mit einem zünftigen Frühstück im Feuerwehrhaus.
22.Juli 1983 17.22 Uhr Papagei im Baum gegenüber dem FF Haus so die Meldung der Einsatzzentrale. Schmunzelnd versuchten wir das Tier einzufangen aber unsere Mühe war vergebens. Die abschließende Rückmeldung des Gruppenführers Günter Meyer lautete:
“ Papagei mit unbekannten Ziel entflogen“.
14. August 1983. 3. Austragung des Schlauchbootwettkampfes auf der Holaake.
Eine bunte Zuschauerkulisse von ca. 1500 Personen hatte sich am Holaaker Brack eingefunden. Der Schlauchbootwettkampf war inzwischen zu einem Kulturellen Höhepunkt geworden. Neben dem Wettkampf kamen bei den Zuschauern auch die Juxeinlagen von H.W. Hars, den Brüdern Lütten und Peters gut an und sorgten für Lachstürme bei den Zuschauern.
22. Oktober 1983. An dieser Stelle sei auf das alljährliche Treffen unserer Kameraden der Ehrenabteilungen des Bereichs Vierlande im Gasthof Klemmer hingewiesen. Der 94 Jährige Hermann von Hacht aus unserer Ehrenabteilung wurde als Hamburgs Ältester Feuerwehrmann begrüßt.
In der Neujahrsnacht 1984 Feuer Warwischer Hinterdeich 24. Vermutlich durch nachglühende Feuerwerkskörper geriet das Reetdachhaus in Brand, und brannte trotz massiven Einsatzes der Wehren Hohendeich, Neudorf, Kraul, Kirchwerder Süd, Kirchwerder Nord, Warwisch, Fünfhausen und der Berufswehr Bergedorf nieder.
30. Mai 1984 25 Jähriges Dienstjubiläum der Kameraden K.- H. Hitscher, E. Timmann und G. Meyer. Gefeiert wurde im frisch Renovierten und mit viel Liebe hergerichteten Aufenthaltsraum im Feuerwehrhaus.
18.Dezember 1984. Wir erhielten ein neuen Magirus LF 16 TS mit Vorbaupumpe.
3. März 1985 Zum ersten mal richtete die Wehr Kirchwerder Nord eine Übungs- und Ausbildungsfahrt für die Bereiche Vierlande, Marschlande und Bergedorf sowie Gastwehren aus dem Hamburger Umland aus.
12. März 1985. An diesem Tag wurde uns ein Neues Löschfahrzeug vom Typ LF 16 TS-Hansa übergeben.
12. Juni 1985. 25 Jähriges Dienstjubiläum unseres Kameraden H.J. Heitmann.
25. März 1986. Wir bekamen ein neues Bund LF 16 TS der Marke Mercedes.
24. September 1986. Unser Kamerad Gerhard Wöbb feierte sein 25 Jähriges Dienstjubiläum.
1. April 1987. Neuaufnahme von Carsten Timmann.
24. Mai 1987. Aufgrund der im Januar 1986 beschlossenen Reserve Regelung konnten wir W. Neustadt, Heiner Meyns, und Bernd Hüge neu aufnehmen.
6. Oktober 1987. Feuer Neuengammer Hausdeich 57 auf dem Hof von Adolf P. brannten zwei große Fachwerkscheunen in voller Ausdehnung. Der Funkenflug war so stark, das selbst 300 Meter entfernt stehende Gebäude von der Feuerwehr geschützt werden mussten. Die Fachwerkscheunen waren trotzt massiver Brandbekämpfung der Vierländer Wehren nicht zu retten.
24.Juni 1988. Wir erhalten unser 4. Fahrzeug ein Rüstwagen der Kategorie 1. Mit diesem Fahrzeug können wir die Aufgaben der Technischen Hilfeleistung umfangreicher bewältigen.
30. Juni 1988. Ein Unwetter mit Taubeneigroßen Hagelstücken sucht die Vier- und Marschlande Heim. In unserem Löschbezirk verlief das Unwetter „Glimpflich „ ,wir mussten lediglich bei Kamerad Ulbricht einen Keller lenzen.
3.Oktober 1988. Wolfgang Römmer wird von der FF Bille in die Wehr Kirchwerder Nord übernommen.
23. November 1988. Feuer am Kirchwerder Hausdeich 232. Die Außendeichs gelegene Halle brannte lichterloh. In dem 600 m² großen Gebäude lagerten etwa 80 Tonnen Altkleider. Die Freiwilligen Wehren von Kirchwerder Süd, Krauel, Warwisch, Fünfhausen sowie die Züge Billstedt und Bergedorf unterstützten uns bei den Löscharbeiten. Die Freiwillige Feuerwehr Neuengamme schützte die weich gedeckten Häuser am Neuengammer Hinterdeich. Zum ablöschen aller Brandnester wurden die Kleiderballen mit Baggern, Schaufelladern und dem Traktor von G. Odemann aus der Halle gefahren. Die Löscharbeiten dauerten ca.12 Stunden.
24. April 1989. Neuaufnahme unseres Kameraden Mathias Peters.
21.August 1989. Feuer Kirchwerder Hausdeich 168. Beim einfahren von Strohballen hatten sich diese auf dem Anhänger von Gustav P. entzündet. Geistesgegenwärtig zog er den Anhänger auf das freie Feld und kuppelte diesen ab. Somit brauchten wir nur die umliegenden Gebäude zu schützen und löschten den Brand mit 2 B- Rohren. Erstmalig wurden alle drei Löschfahrzeuge gleichzeitig eingesetzt.
24. September 1989. Aus Anlass des 112. Geburtstages von Kirchwerder Nord veranstalteten wir einen Tag der offenen Tür um unseren Mitbürgern einen Einblick in Einsatzgeschehen und FF- Haus zu geben. Nicht nur der Ernst des Einsatzgeschehen wurde gezeigt, auch in lustigen Spielen bei denen die Feuerwehr und ihr Gerät im Mittelpunkt standen gab es für die Kinder Preise zu gewinnen. Mit Bier, Wurst, Kaffee und Kuchen stärkten sich die zahlreichen Besucher. Der Norderquerweg war für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
26. Februar 1990. Sturm über Westeuropa. Mit Windgeschwindigkeiten von 150 K/mh fegte der Orkan über Hamburg hinweg. Wir fuhren an diesem Tage 16 Einsätze. Zum Beispiel: Bäume fällen, Dächer sichern, Herabhängende Freileitungen sichern, Straßen räumen usw..
26. April 1990. Wir wurden zum Kirchwerder Elbdeich 156 gerufen, um die FF Kirchwerder Süd zu unterstützen. Hier brannte ein reetgedecktes Bauernhaus und wir übernahmen die Wasserversorgung aus der Elbe. Mit vereinten Kräften konnte das Haus bereits zum 2.male vor den Flammen gerettet werden.
7. Mai 1990. Bei der Heutigen Versammlung wurden Thomas Matthes und Mario Busch neu aufgenommen, sowie Hansjörg Knoblauch von der FF Hohendeich übernommen.
25.Dezember 1990. Im Hause Heinrich Osterath Straße 185 brannte ein Zimmer völlig aus. Wir löschten mit 2 C- Rohren über einen Innenangriff mit schweren Atemschutz.
9. Juni 1991 15.28 Uhr Feuer im Noderquerweg 38. Aus ungeklärte Ursache war im Feld ein ca. 150 m² großer Schuppen in dem Holz, Reetmatten sowie kleinere Landmaschinen lagerten in brand geraten. Die schwarzen Rauchschwaden waren Kilometerweit zu sehen. Mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Bergedorf und der FF Kirchwerder Süd löschten wir mit 1 B und 3 C- Rohren. Leider brannte der Schuppen nieder und auch ein benachbartes Gewächshaus wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
2. Oktober 1991. Neuaufnahme von Tobias Witte in die FF Kirchwerder Nord.
19. Dezember 1991. Dachstuhlbrand im Astra Eck. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr Bergedorf bekämpften wir das Feuer mit einem B und einem C- Rohr.
20. Juli 1992. Unser Magirus Löschfahrzeug wurde zu Schulungszwecken an die Landesfeuerwehrschule abgegeben.
27.Juli 1992, Neuaufnahme von Thorsten Janssen und Olaf Garbers.
15. Januar 1994. Im Rahmen unser alljährlichen Objektbesichtigung ließen wir uns die neue Feuerwache Bergedorf zeigen.
1. Februar 1994. Einführung der „ Stillen Alarmierung“ über Digitalen Meldeempfänger (DME).
19. März 1994. Sturmeinsatz am Kirchwerder Hausdeich 224. Der Dachstuhl der Stallung drohte einzustürzen. Mit vereinten Kräften der Wehren Warwisch, Zug 26 ein Rüstwagen der wache 32 und dem Zimmerermeister W. Pietsch wurde der schaden behoben.
25. April 1994. Neuaufnahme von Andre Klingwort und Fabian Elze.
23. August 1994 Großalarm für die Vierländer Wehren. Am Neuengammer Hausdeich bei Heinz W. brannte die ca. 800 m² große Scheune mit mehr als 1000 Strohballen, 300 Tonnen Weizen und mehreren Landwirtschaftlichen Geräten. Wir wurden zur Ablösung eingesetzt. Das gesamte Stroh musste zum Ablöschen aus der Halle gefahren werden. Einsatzzeit. 23.54- Uhr 4.04 Uhr.
18. April 1995 Albert Neustadt und Werner Hüge feierten im Lokal von Christa Koch ihr 40 Jähriges Dienstjubiläum. Aus diesem Anlass erhielten sie von der Freien Hansestadt Hamburg die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold.
26. Januar 1996 Bei der Generalversammlung wurden Tobias Elze und Alexander Odemann in die Wehr Kirchwerder Nord aufgenommen.
31. Januar 1996 Wehrführerstellvertreter Karl Heinz Hitscher wechselt nach erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung über, sein Amt übernimmt Hermann Klingwort.
25. März 1996 Werner Hüge wird vom Wehrführer Gerhard König nach erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung überstellt.
2. August 1996 Egon Albers feierte im Kreise aller Kameraden sein 40. Dienstjubiläum.
19 August 1996 Albert Neustadt wird aus dem Aktiven Dienst der Feuerwehr verabschiedet.
25 August 1996 Die ersten HEW Cyclassics führen durch unseren Löschbezirk. Wir übernahmen die Straßensperrungen und versorgten die gestürzten Radfahrer.
26 November 1996 Hilfeleistungseinsatz im Neuengammer Hinterdeich. Auf der Eisglatten Straße war ein Tankzug ins rutschen gekommen und drohte in einen Graben zu stürzen. Glücklicherweise konnte die Ladung von ca. 24000 Liter leichtem Heizöl in den Lagertank eines benachbarten Gärtners umgepumpt werden. Zug26 mit Unterstützung der Firma Schröder sicherten den Tankzug. Wir haben mit den Traktoren von H. Wulff und G. Odemann den Tankzug wieder auf die Straße gezogen.
9 März 1997 Ausrichtung der Übungs- und Ausbildungsfahrt der Vier und Marschlande sowie Bergedorf. An 25 Stationen zwischen Krauel und Tatenberg mussten eben so viele Wehren aus den Bereichen Vierlande, Marschlande, Bergedorf sowie Gastwehren aus der näheren Umgebung ihr können und wissen aus allen Aufgabenbereichen des Feuerwehrdienstes unter Beweiß stellen. Für die Siegerehrung stellte unsere Gönner u7nd Freund Bernhard Lütten sein Firmengelände zur Verfügung. Den 1. Platz belegte die Staffel der FF Neudorf.
12. April 1997 Verabschiedung von Egon Albers und Heinz Janßen aus dem aktiven Feuerwehrdienst verbunden mit der Übernahme in die Ehrenabteilung.
19. April 1997 Feuer im Norderquerweg 166. Der Dachstuhl des Einfamilienhauses brannte in voller Ausdehnung. Mit 3-C und 1 B-Rohr wurden die Flammen unter Atemschutz und mit Unterstützung den Zügen 25 und 26 bekämpft. Es entstand erheblicher Sachschaden durch Feuer und Löschwasser.
26. Mai 1997 Neuaufnahme von Torben Klingwort.
8. Juli 1997. Einsatz Fersenweg 87. Ein mit Recyclingglas beladener LKW war von der Straße auf den unbefestigten Rand der Straße gekommen und eingesunken. Aufgrund des hohen Gewichtes konnten wir lediglich die Container gegen Kippen sichern um dann den Feuerwehrkran anfordern. Mit dessen Hilfe gelang es schließlich das Fahrzeug zu Bergen.
18 Juli 1997. Hermann Albers erhält die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold anlässlich seines 40 Jährigen Dienstjubiläums.
18 Juli 1998. Heute richtete unsere Wehr eine Bereichsübung auf dem Gelände des Reiterhofes Puttfarcken aus. Die Feuerwehren aus Krauel und Kirchwerder Süd mussten nach einer simulierten Explosion in einer Werkstatt zahlreiche Personen Retten, Versorgen und Abtransportieren sowie Löschwasser über lange Wegstrecken herbei schaffen. Nach erfolgter Manöverkritik durch unsere Wehreignen Schiedsrichter saßen wir noch ein paar Stunden Kameradschaftlich zusammen im Feuerwehrhaus.
19. September 1998. Übernahme von Egon Albers und Erich Timmann in die Ehrenabteilung.
6. Januar 1999. Die FF Kirchwerder Nord erhält ein neues LF 16/12 von Man/Ziegler, welches das 20 Jahre alte LF Hansa ablöst. Neben der Feuerwehrtechnischen Beladung verfügt dieses Fahrzeug außerdem über einen Stromerzeuger. Schere/Spreitzer und Hebekissen.
31. Januar 1999. Aufnahme von Nils Heitmann und, sowie Übernahme von Mathias Stubbe aus der FF Allermöhe.
4. Juni 1999 40. Dienstjubiläum von Günter Meyer. Als Anerkennung von 40 Jahren Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurde ihm die Feuerwehrverdienstmedaille in Gold verliehen.
11. November 1999. Feuer Norderquerweg 94 so die Meldung der EZ. Bei August K. brannte ein Schuppen von ca. 30 mal 15m. Durch die eingelagerten brennbaren Materialien hatte sich das Feuer sehr schnell ausgebreitet und wurde mit 2 B und 7 C-Rohren bekämpft. Die FF Warwisch wurde zur Ausleuchtung der Einsatzstelle Nachalarmiert. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis in den späten Abend hinein.
28. Januar 2000. Neuaufnahme von Sven Reymers und Hauke Harden.
28. April.2000 Heute feierte unser Kamerad Helmut Schmidt sein 40 Jähriges Dienstjubiläum.
8. August 2000. Führungswechsel in der Wehr Kirchwerder Nord. Nach 20 Jahren Wehrführung und erreichen der Altersgrenze, gab Gerhard König das Kommando an Hermann Klingwort ab. Neuer Stellvertreter wurde Heiner Meyns.
02. Oktober 2000. Verabschiedung von Gerhard Wöbb aus dem Aktiven Dienst in die Ehrenabteilung. Die angeschaffte Handdruckspritze wurde auf der Holake am Kirchwerder Hausdeich untergestellt. Die Pferde für die Einsatzfahrten wurden von den Bauern gestellt, die gleichzeitig Mitglied der Feuerwehr waren.